Everything possible in India - wer es besser weiß, kann sich gerne melden ;-)

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Die heilige Kuh auf Kollisionskurs

Und kaum passt man einen Moment nicht auf, schon droht die Kollision mit einer Kuh. Diese laufen unbehelligt durch alle Strassen, am Strand, in den Vorgärten, Chai-Shops…überall. Ziemlich stoisch bahnen sie sich ihren Weg, meist sogar völlig unbeeindruckt von rasenden und hupenden LKW.

Dass sich diese Wiederkäuer von Touristen auf einem Motorrad erst recht nicht aus der Ruhe bringen lassen liegt ja wohl auf der Hand. So bleiben die Rindviecher mit dem Linksverkehr und überhaupt dem Verkehr in Indien die grösste Herausforderung auf einem Mietmotorrad.

kuh-auf-kollisionskurs.jpg
Ein Zusammenstoss dürfte auf jeden Fall üble Folgen haben.
Die Kühe treiben sich durch alle Gassen und tauchen auch gern völlig unvermittelt aus den Strassengräben auf. Dort haben sie sich mit allerlei Abfall den Magen vollgeschlagen, oftmals sieht man noch Zeitungsreste im Maulwinkel hägen. Bevor gar nicht zu Essen gefunden wird, verteiben die Kühe ihren Hunger mit dem weggeworfenen Wirtschaftsteil der lokalen Zeitung.


Tempel

…im Vorbeifahren schnell fotografiert weiss ich jetzt gar nicht mehr, welcher Tempel das genau ist. Es könnte der Tempel von Chaporas Ortsrand auf dem Weg zur Fähre sein, sicher bin ich mir nicht. Viele sehen sich einfach furchtbar ähnlich… ;o)

tempel-am-strassenrand.jpg

Banyantree in Anjuna, Goa, Indien

Dieser Luftwurzelbaum steht am Rande Chaporas auf dem Weg nach Anjuna. Es ist übrigens nicht der berühmte Banyantree unter dem die Beatles sich schon haben ablichten lassen. Auf einer Indien Reise sind die Beatles auch in Goa eine Zeit “gestrandet”…ich denk mal das geht vielen so, die einmal hierher kommen! Und dabei entstand eine ziemlich berühmte Fotografie, wie die Beatles in Chapora unter dem Banyantree sitzen.

luftwurzeln-bis-zum-boden.jpg
Sich unter solch einem Baum nieder zu lassen ist übrigens eine prima Idee, schliesslich bietet er jede Menge Schatten

Gruppenbild mit Ajits Familie

Hier also Ajit und seine Familie in seinem Garten in Chapora in Goa…und ich natürlich auch noch dabei. Wie immer sehe ich auf dem Bild ziemlich dämlich aus. Vielleicht sehe ich auf jedem Bild so blöde aus, weil ich halt einfach so aussehe. Wenn dem so sein sollte, dann weigere ich mich auf jeden Fall dies anzuerkennen und werde weiterhin behaupten, ich sei einfach schlecht getroffen ;o)

ajit-und-seine-familie.jpg

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Ajits Familie ist wirklich der Stolz des Vaters wert. Was mich immer ein wenig verwundert ist, dass seine Frau zwar das Essen kocht und bringt, aber nie mitisst. Grundsätzlich ist sie schon ein wenig scheu, ob dies dann wirklich auch der Grund ist dass sie nicht mit am Tisch sitzt, kann ich nach all der Zeit noch immer nichteinschätzen. Ajit sagt jedenfalls, als läge daran dass sie scheu sei. Zur Ergänzung sei gesagt dass Ajit und sein Familie Hindus sind, was im überwiegend christlichen Goa schon seine Erwähnung finden sollte.


Bei Ajit zu Hause

Ajit kenne ich jetzt schon seit über 10 Jahren und jedesmal wenn ich in Indien bin, muss ich natürlich mindestens einmal in sein Haus zum Essen kommen. Das ganze wird immer ein Riesenevent, die besten Kleider herausgeholt und alles wird auf Hochglanz poliert. Solch ein Aufwand ist mir immer ein wenig peinlich, aber die Gastfreundschaft der Inder kennt da keine Grenzen.

bei-ajit-zu-hause.jpg

Hier sieht man die Vorbereitungen zum Gruppenbild, das als nächster Beitrag folgt. Der Nachwuchs muss erst noch schnell zurecht gemacht werden, damit das Gruppenbild auch perfekt wird.

Ajit hat sich und seiner Familie ein wirklich schickes Haus am Rande von Chapora in Goa, Indien gebaut. Es ist gross genug dass er während der Saison einen Teil davon vermieten kann. So hat er es mit zu seinem Job noch nebenzu laufenden Taxigewerbe zu einem beachtlichen Wohlstand gebracht. Dies ist ein Indien ein noch wesentlich höherer Faktor, wie man sich in der Gesellschaft plaziert, als hierzulande. So ist Ajit in Chapora ein sehr bedeutender Mann den jeder kennt und schätzt.

Was jedoch viel viel wichtiger ist….er ist ein furchtbar netter Mensch. Nicht umsonst währt die Freundschaft schon seit Jahren. Er hat mich in Deutschland auch schon einmal besucht. Mal schauen ob ich die Bilder noch auftreibe, als er sich auf der Zugspitze das erste mal in seinem Leben mit Schnee auseinandergesetzt hat.


Es wächst und gedeiht…Blütentraum in Goa, Indien

So trocken der Boden oft auch aussehen mag und so karg die Umgebung oft auch scheint, den Pflanzen scheint es auf jeden Fall trotzdem zu taugen. Um eine solch schöne Blüte fotografieren zu können, muss man nicht wirklich lange suchen. Toll ist sie trotzdem…

blutentraum-in-goa-indien.jpg

Wenn man dazu noch sehen würde auf welch steinig-trockenem Boden die Pflanze steht, wäre die Begeisterung (falls beim Betrachter jetzt überhaupt vorhanden) noch um einiges grösser.


Antaris….

Wer sich schon mal wirklich mit den Dingen hier beschäftigt hat (der hat wohl nicht allzuviel zu tun…), hat vielleicht auch den Kommentar zu meinem letzten Artikel gelesen…nun gut ertappt!!! ich bin nicht nur wegen Essen beschaffen und Internet erreichen nicht immer als Stadthalter erreichbar…..ab und zu gönn ich mir auch mal ein paar Tage Freizeit und Urlaub und Erholung und Feiern und und und….

Und meinen Urlaub verbringe ich dann nicht in Atlantis, falls sich jemand verlesen haben sollte. Aber auf der Antaris war ich wohl, ja…und natürlich dort auch gesichtet und gleich erkannt worden…der Ruhm hat so seinen Preis! Deshalb nützt es auch nicht viel, das hier und jetzt zu leugnen….ja, liebe Inder, Euer Stadthalter war tatsächlich mal feiern….sorry!!!

Nun zu demjenigen, der nach dem Motto “ich weiss was, ich weiss was” es nicht für sich behalten konnte, mich dort erblickt zu haben. Als ob ihm daran läge, hier wirklich einen Antarisbericht zu lesen, schliesslich war er ja selber auch dort. Siehste, ich kann nämlich auch petzen…. Hintergrund dieser Aufforderung zu einem Bericht über die Antaris kann doch nur gewesen sein, meine Schäfchen über mein Treiben in Kennntnis zu setzen und mich somit in Misskredit zu bringen. Doch wie bei jedem Outing ist auch hier die Flucht nach vorne Gebot der Stunde. So stelle ich mich dem und sage klipp und klar…ja, ich war dort!!!!
Es ist doch auch kein Verbrechen…hättest Du, lieber Goatix, Dein Mitteilungsbedürfnis in Zaum gehalten, so wäre mit Sicherheit gar niemand je dahinter gekommen, dass ich in dieser Zeit nicht zugegen war. Natürlich, für alle Besorgten, bin ich nach dieser kurzen Erholungsphase direkt zurück mich meinen Aufgaben zu widmen…und dies nach dieser Pause mit mehr als doppelter Produktivität….so habe ich und auch Ihr mir nichts vorzuwerfen…

Nachdem ich in meiner Funktion nur dem Weltherrscher zur Rechenschaft verpflichtet bin und von dieser Seite keinerlei Tadel an mich heran getragen wurde, versteht es sich für mich von selbst, das vorgenannter Umstand nicht negativ öffentlich und auch erst recht nicht unöffentlich diskutiert wird….oder so…. ;o))

Hochachtungsvoll

der Mampfi


ZIVILISATION…..

Es brauch sich ja mal keiner wundern, dass ich hier schon lange nichts mehr geschrieben habe…zum glück sind meine Schäfchen recht genügsam, so dass sich tatsächlich noch kein Inder mich in meiner Stadthalterfunktion behelligt hat. Das soll gut so sein, schliesslich ist es von meinem im vorigen Artikel erwähnten Domizil bis zum nächsten Internetcafe ein dreiwöchiger Marsch! In entgegengesetzter Richtung übrigens wie Wasser und Lebensmittel erreichbar sind.
Die sind mit zwei Wochen Fussmarsch jedoch deutlich näher. Nach meinem Namen kann jetzt sich jeder selbst ausrechnen, welchen Weg ich wohl eher und lieber und öfter hinter mich bringe. Demzufolge lasse ich miene Stadthaltertätigkeiten etwas schleifen, aber für mich in Amt und Würden interessiert sich doch eh keine Sau.

Dass ich in meinem luxuriösem Palast keinen Internetanschluss besitze versteht jeder, der sich das Bild schon mal angesehen hat. Laut der indischen Verwaltungsbehörde ist der Anschluss beantragt, ebenso wie Strom und Wasser und natürlich Telefon. Einen ungefähren Zeitplan konnte man mir auch schon mitteilen….demnach werde ich wohl im Jahre 2017 stolzer Besitzer eines 56k Modems sein…wer bis dahin nichts mehr von mir hört, weiss, dass mein Hunger grösser war als mein Mitteilungsbedürfniss……


Wunsch und bittere Realität, Bleibe des Stadthalters von Indien

Nachdem ich nun einiges an Zeit habe verstreichen lassen und mir noch immer keine prunkvolle Residenz mit Brunnen und den sonstigen von mir geforderten Annehmlichkeiten angetragen wurde, habe ich mich entschlossen der bitteren Realität ins Auge zu sehen…

Auf den letzten Komentar von Goatix, in dem es hiess ich solle doch meine Residenz aus der Portokasse finanzieren, folgte leider kein weiterer, der mich vielleicht dann doch noch auf ein angemessenes Budget hoffen lassen kann.

Da sich meine Portokasse auf ein paar nicht rückgewechselte Münzen aus verschiedenen Urlauben sowie einige Hosenknöpfe beschränkt, musste ich mir doch etwas anderes einfallen lassen.

Also beschloss ich, mich vorerst einmal irgendwo günstig einzumieten, auf einen gewissen Luxus und einem meinem Stand entsprechendes Interieur wollte ich dabei natürlich auf keinen Fall verzichten…
…so geschah es dass ich nach lagem langem Suchen dann doch einen Mietvertrag für Räumlichkeiten im 1. Stock eines noblen Geschäfts- und Businesstower unterschrieben habe.
Da ich als Stadthalter Indiens der bei weitem wichtigste und prominenteste Mieter des Hauses bin, durfte ich mir sowohl Stockwerk, als auch die Räumlichkeiten frei aussuchen.

Wie gesagt habe ich den 1. Stock gewählt und dazu noch die Seite mit dem schönsten Ausblick…
…hier das Haus, welches ich nun als mein vorläufiges Domizil erkoren habe….

Palast für den Stadthalter


Wunschbrunnen

Solch einen Brunnen dann bitte noch im Eingangsbereich…
nicht dass der Brunnen Wünsche erfüllen würde, ich hab ihn so genannt, weil ich mir den Brunnen wünsche!
Allerdings wäre ein Brunnen, der Wünsche erfüllt, auch keine schlechte Anschaffung…


…oder ein Esel, der Goldstücke sch…, oder eine Wunderlampe…ich schweife ab.
Jedenfalls hätt ich gern einen solchen Brunnen im Vorgarten. In Hampi war dies ein “Tempelbrunnen”, der zum Gebet aufgesucht wurde…ich würd ihn ja gern zum Wünschen aufsuchen.

Brunnen in Hampi

…und was dann wünschen?? Den Weltfrieden als erstes…anstandshalber muss das wohl an erster stelle stehen, oder??
Wer was Besseres wüsste soll bitte einen Vorschlag machen? Oder was würden sich die Menschen überhaupt wünschen???

DIESE AUFFORDERUNG GEHT AN ALLE LESER, NICHT NUR AN DIE VON MIR “STADTGEHALTENEN” INDER:

SCHREIBT MIR DOCH MAL WAS IHR EUCH SO WÜNSCHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Weitere Ansprüche….

…nachdem ich meine Residenz gerne in warmen Gefilden stehen hätte, muss natülich auch für Hygiene gesorgt sein.
Nun mag ich mich nicht gern in eine kleine Wanne quetschen, lieber strecke ich mich mal gemütlich aus.
Bevor jetzt bezüglich meiner Residenz etwas in die Wege geleitet wird, was ich dann nicht für gut heissen kann, hier noch ein paar Beispiele, die sich mit meinen Vorstellungen decken könnten…

Damit das ganze nicht zu klein ausfällt habe ich das folgende Bild herausgesucht.
Das war mal das Bad der Königin in Hampi! In Anbetracht der Entwicklung seither, sowie der Tatsache, dass Indien viel grösser ist als das Vijayanagar-Reich damals, und unter Berücksichtigung der Wichtigkeit des mir verliehenen Postens, halte ich das nicht für übertrieben…;o)

Bad der Königin

Wer jetzt jedoch denkt, ich würde mich mit einem solch staubigen Becken begnügen, der unterliegt einer Täuschung. Das ganze sollte ja nur als Beispiel für die Grösse dienen.
Es würde mir gut gefallen, wenn das Bad mit terracottafarbenen Fliesen ausgekleidet werden könnte…mediteranes Flair unter der Sonne indiens find ich schick!!!!!

Die Form hingegen finde ich etwas langweilig, weshalb hier noch ein Beispiel folgt. Allerdings wäre diese Wanne schon wieder etwas klein, aber zur Not könnte ich mich damit abfinden. Mit dem entspannt ausstrecken wird es dann jedoch eher schwierig.

Noch ein Bad in Hampi

Auch hier gilt wieder, lediglich ein Beispiel, diesmal für die Form. Terracottafarbene Fliesen hätt ich trotzdem gern…und vielleicht könnte man noch einen schönen Wasserfall an die Seite basteln.

Da mich in meinem neuen Amtssitz wahrscheilich viel Arbeit erwartet, brauch niemand meinen, ich würde dort nur Urlaub machen…oder gar glauben, ich würde dem Grössenwahn erliegen…irgendwo muss man sich ja schliesslich auch mal waschen können… ;o)


Der Ausblick muss stimmen

Natürlich kann die Residenz nicht irgendwo stehen, der Ausblick sollte schon stimmen.
Gerade in Indien könnte man da ja böse Überraschungen erleben, wenn man nicht aufpasst…
Ausserdem wird man bestimmt nicht für voll genommen, wenn man als Stadthalter Indiens nicht unglaublich hohe Ansprüche stellt…


Deshalb, und weil ich immer noch nicht weiss wer zuständig ist, möchte ich hiermit mal so demonstrieren, was ich mir mindestens vorstelle.
D.h. bitte unverbaubarer Meerblick, damit mein ich Meer, rein und blau….und nicht irgendeine dreckig stinkende Brühe im Handelshafeneinzugsgebiet oder Industriegebiet.

Nicht unbedingt mitten in einer Stadt oder über einem öffentlichen Waschplatz, aber auch wieder nicht ganz fernab jeglicher Zivilisation…
Dazu schön grüne Palmen für Schatten und fürs Auge, vielleicht von einem Felsen herab, also ungefähr so…

Meer und Palmen

…und drunter geht mal gar nix….!!!!!!!!

Schönere Angebote kann man mir gerne unterbreiten und eventuell einen Besichtigungstermin vereinbaren, In dem Fall gehe ich doch mal davon aus, dass entweder der Weltherrscher oder der Indische Staat hier die Kosten für Flug sowie für die Unterbringung und Verköstigung übernehmen. Schliesslich ist es ja dann eine Dienstreise….

Auch bei einem Immobilien- oder Grundstückserwerb würde ich gern mal wissen, an wen ich die Rechnung weiter leiten darf.


Prunk für den Anspruch eines Stadthalters

…nein, das soll sie nicht sein die Residenz des neuen Stadthaltes von Indien….

Das Bild zeigt das Haupteingangsportal des einzig noch intakten Tempels in Hampi und steht am Ende des Hampi-Bazar…
…aber es demonstriert ungefähr das, was ich mir in etwa als Residenz vorgestellt habe!!!

leider kein Bild der Indien-Stadthalter-Residenz

Leider weiss ich bis jetzt noch nicht den Ansprechpartner, der dafür zuständig ist, mir mein neues Domizil zuzuweisen. Aber aus Erfahrung weiss ich ja, wie langsam die Mühlen der indischen Verwaltung mahlen.
Vielleicht sollte ich mal beim zuständigen Amt einen schreiend bunten Kuchen abliefern, in den ich vorher ein paar Rupiescheine oder ein fotofähiges Handy eingebacken habe. Alle drei genannten Dinge liegen beim Durchschnittsinder übrigens hoch im Kurs ;o)

Als Übergangslösung, bis ich also in drei bis vier Jahren (je nach Bakshish-Höhe) mein Regierungssitz beziehe, habe ich mich entschlossen, über diese Seite meinen Verpflichtungen nachzugehen.
Sollte also jemand das hier lesen, möge er doch jedem Inder den er trifft sagen, dass der neue Stadthalter Indiens über diese Seite zu erreichen ist….DANKE!!

Nachdem jetzt die Regierungsgeschäfte auf mich warten, weiss ich nicht, wieviel Zeit ich erübrigen kann, alle Belange zu beantworten.
In dringenden Fällen bitte ich deswegen (wenn gleich gar keine Antwort kommt), das Anliegen dem Weltherrscher vorzutragen.

Der müsste dafür eigentlich Teit finden, nachdem er seinen Job nun nach und nach anderen übergibt…..

Traumvilla im Ägypten-Urlaub!!


Trotz Stadthalterschaft von Indien…noch ein Weckerbild

…zwischenzeitlich ist ja unglaubliches passiert….da werd ich doch über Nacht und völlig unverhofft zum Stadthalter Indiens ernannt…dabei hatte ich mich auf den Job gar nicht beworben :o)!!!
Übrigens sollen sich das mal alle zu Gemüte führen, die immer behauptet haben, aus mir würde nichts Vernünftiges werden…..da guckts ihr, gell!!! ;o))
Vielleicht bewirbt man sich auf solche Posten gar nicht, sondern wird auserkoren….das konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen!

Irgendwie bin ich durch die Nachricht noch ziemlich geplättet….

…wo soll ich da nur anfangen?? Indien ist so ein grosses Land…ich sprech übrigens weder Hindi noch Konkani noch eine andere heimische Sprache…

…muss ich dann für alle Inder (wieviel sind es genau? 1,1 Milliarden??) persönlich ansprechbar sein??? sie vielleicht gar alle beim Vornamen kennen oder zum Geburtstag besuchen???

…und warum heisst es Stadthalter???…und nicht etwa Land- oder Subkontinenthalter???…und was ist mit den Dörfern???….und den allein stehenden Häusern??? Wer ist denn da zuständig???

…oder ist es ganz anderst und ich muss mir noch eine Stadt aussuchen, die ich halten will???

Fragen über Fragen, scheint auf jeden Fall eine anspruchsvolle Aufgabe zu werden.
Bei dieser hohen Würde ist es geradezu unspätakulär, dass ich auch über Nacht einen Co-Autor bekommen habe.
Der traut sich doch, meine Seite zum Veröffentlichen seiner geistigen Ergüsse zu missbrauchen.
Gleichzeitig, so scheints, hat er seine Kontakte spielen lassen und mich zum Stadthalter Indiens erklären lassen. Auf diese Weise hat er es geschafft, dass ich sein Tun nicht nur akzeptieren, sondern auch noch dankbar sein muss!
Vielleicht sollte ich mich mal informieren, wieviele Leute vor mir den Posten schon abgelehnt haben.

Solche Neuigkeiten erschlagen mich dann, wenn ich mich nur einlogge, um ein weiteres Bild zum letzten Artikel einzufügen. Die Kiste fährt hoch und die Ereignisse überschlagen sich…

Trotz allem werd ich mich von meinem Vorhaben nicht abhalten lassen…hier also nochmal ein Bild vom Trötenmann, Reise-Wecker, Wandermusiker, Glücksbringer oder wie auch immer…

Laut und schön geschmückt


Feierliche Zeremonie - Statthalter von Indien

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in Verbindung mit einem Fläschchen Champus möchte ich (Goatix) den Blog-Eigentümer (Mampfi) über verschiedene Neuerungen im Bezug auf seinen Indien Reise-Bla-Bla-Blog informieren:

O.K. - hab Mampfi zwar nicht gefragt - macht aber, angesichts seines beinahe grenzenlosen Verständnisses für alle Schandtaten dieses Universums, sicher auch nix … ;-)

1. Habe mich im Indien-Guru Blog freiwillig als Co-Autor eingerichtet und werde ab und an auch hier meinen Senf absondern.
2. Habe im Vorfeld meiner Selbsternennung als Co-Autor quasi unter “falscher Flagge” (d.h. unter Mampfis Namen ;-)) erwirkt, daß uns vom Weltherrscher die Statthalterschaft für Indien vertrauensvoll übereignet wurde. Zum Dank dafür habe ich ihm zugesagt, seinen Weltherrscher-Status gegenüber Google mit Backlinks zu festigen … ;-)
3. Werde dieses WE & die kommenden Tage noch einige weitere Wordpress Plugins hier reinbasteln … ;-)

Die Statthalter Ernennungsurkunde mit freundlicher Genehmigung des allzeit huldvollen Weltherrschers:

Die offizielle Statthalter Ernennungsurkunde für Indien, virtuell überreicht vom überaus gütigem Weltherrscher ... ;-)

O.K. einige Punkte sind da eventuell noch im Detail zu klären, so daß ich uns überbrückungsweise auch erstmal ein schönes Rest-Wochenende wünsche … ;-)


Getröte am Morgen….Reise-Wecker in Indien

Sind die Asiaten im allgemeinen weniger lärmempfindlich als wir Europäer??
Wenn man den täglichen Wahnsinn einer asiatischen Metropole (wie z.B. Bangkok oder Bombay ) schon mal erlebt hat, antwortet man auf die Frage bestimmt mit ja…
An dröhnenden Motoren, schreienden Menschen, kreischenden Kindern, hämmernden Nachbarn und hupenden Autos scheint sich nicht wirklich jemand zu stören.

Jedoch habe ich eine Beobachtung gemacht, die etwas im Widerspruch zu der eingangs gestellten Frage steht…

…früh am Morgen scheinen selbst die stoischsten Inder anfällig für quälende und laute Geräusche zu sein.
Dies machen sich einige findige “Geschäftsmänner”, wie es den Anschein hat, zum Vorteil.
Sie ziehen mit den abartigsten Lärmbringern los und versuchen, so lange die Nerven zu beanspruchen, bis sich ihre Opfer willig ergeben, oftmals nur der Ruhe und des Friedens wegen….oder??

So wird man mit schöner Regelmässigkeit durch immer einen anderen “Handlungsreisenden” in seinem Schönheitsschlaf unterbrochen. Über mein Spiegelbild brauche ich mich da auch nicht mehr wundern ;o))

Den einen Morgen holt einen der Messer- und Scherenschleifer mit Sack und Pack und einer brüllend lauten Rassel aus dem Bett. Am nächsten Tag ist es der Brotverkäufer, einen Brotkorb auf dem Gepäckträger und einer den tiefsten Schlaf durchbohrenden Klingel am Lenkrad.
Dagegen ist der Zeitungsmann mit seiner Hupe, die sich anhört als würde man eine Ente quetschen, noch ein richtig harmloser Geselle.
Der nervtötendste aller Wandermusiker ist jedoch der “Trötenmann” mit seiner geschmückten, verkleideten, vielleicht heiligen Kuh. Wobei der aus oben genannter Liste heraus zu nehmen ist, denn er bringt Glück ins Haus…
…das ist dann doch eine andere Liga als seine Waren oder Dienstleistungen penetrant anzubiedern! ;o)

Zwei Schnappschüsse eines solchen Glücksbringers samt Kuh haben wir hier…

Glücksbringer und Wecker in einem

Eines haben diese Frühaufsteher jedoch gemeinsam…
…sie stellen sich an jeden Hauseingang, jede Einfahrt, jedes Geschäft und jedes Restaurant so lange, bis Sie entweder Geld bekommen, ein Geschäft getätigt haben oder unmissverständlich zum Gehen aufgefordert werden.
Tritt all das nicht ein, wird versucht, durch noch lauteres Klingeln, Hupen und Tröten eines der voran geschilderten Ereignisse eintreten zu lassen.
Ist die Mission an dem einen Eingang erst mal erfüllt, gehen sie 5 Meter weiter, um dort das gleiche Prozedere zu veranstalten. Als ob die Nachbarn die viertel Stunde Hupen vor dem Haus nebenan nicht mitbekommen hätten!

Nachdem in Indien oftmals ziemlich dicht aneinander gebaut wird, hört man den morgendlichen Störenfried mindestens eine halbe Stunde bis Stunde kommen und gehen…
…wer also nach Indien reist und seinen Wecker vergessen hat, der soll sich mal nicht allzu viele Sorgen machen!! ;o))

Kleiner Tipp: Habe auf Indienreisen immer eine Reisemunddusche dabei. Ohne die wäre ich total aufgeschmissen ;-)


Ganesh, meistverehrter Gott Indiens

Auch diese Statue steht in Hampi…
…die Umgebung ist gepflastert mit Tempelruinen einer untergegangenen Hochkultur.
Als wichtigstes Relikt wird hier der Vitala Tempel angesehen, der es sogar zum Weltkulturerbe geschafft hat.

Trotz seiner hohen kulturellen und dadurch wachsenden touristischen Bedeutung ist noch immer die Ursprünglichkeit Indiens spürbar. Jedoch nehmen Restaurants und Gästehäuser in beunruhigendem Masse zu, so dass auch dieser wunderschöne Fleck Erde vielleicht in ein paar Jahren seinen Zauber verloren hat.

Als Folge hiervon wurden viele Tempel und Statuen mit einem Zaun und Wachpersonal versehen.
Die Ganesh-Statue auf diesem Bild wird nunh ebenfalls umzäunt und nun bewacht, nachdem Diebe ihr den Arm abgehackt und entwendet haben. Der Arm wurde nicht mehr aufgefunden und deswegen rekonstruiert.

Erwähnenswert ist dass diese traurige Entwicklung erst die letzten Jahre begonnen hat. Noch bei meinem letzten Besuch in Hampi 2003 konnte man nach Lust und Laune…und ohne Einschränkungen…hier seinem Forscherdrang freien Lauf lassen.

Indiens Gott des Glücks


Shiva und der Brunnen als Phallus-Symbol

Bei diesem Bild weiss ich zur Abwechslung mal worum es sich handelt… ;o)
Dieser Brunnen in seiner typischen Form stellt als Symbol für Shiva die männliche Kraft dar….

Verwunderlich ist hierbei, dass das ganze Gebäude mit Wasser gefüllt ist… es ist jedoch kein Anschluss an einen Bach o.ä. und nur ein Loch in der Decke erkennbar! Wie sich das Wasser dort hält bei über 50 Grad Tagestemparatur mitten in Indien, je nach Jahreszeit, ist mir schleierhaft!!

Der Durchmesser des Brunnens liegt bei über drei Meter…wie gross dann der Sporn in der Mitte sein muss kann sich jeder selber ausmalen. Bedenkt man dass dies ein Symbol für ein männliches Glied sein soll , fragt man sich doch, wer sich das schmerzlos einführen soll….

Shiva Brunnen in Hampi-Indien


Nachts um drei…Deutschland, nicht Indien…

Nun ists doch soweit…noch eine Seite die die Welt nicht zwingend braucht…sie aber ein Stück besser und glücklicher und bunter und überhaupt…macht, machen soll!!

Für alle Indien Fans, angehende und Teilzeit-Gurus, Feierabend-Babas, Mini-Jobber-Sadhus und an alle im Dunkeln leuchtenden.

Bin weder Guru noch Baba, getauft und rückgängig gemacht, kein Mini-Mobber, nicht Wanderprediger und erst recht nicht wirklich ein Heiliger…und Gewähr für die Richtigkeit aller Angaben übernimmt der Frank, ich nicht!!!!

Hier wird gesammelt, was sich in Indien so tut wenn ich gerade da bin, was man da so sehen und schräges erleben kann… …nach ganz oft schon da unten kann ich nicht wirklich sagen, wer der folgende Typ eigentlich sein soll…aber als nicht Hindu ist das alles ja immer gar nicht so leicht.

Ohne jemand zu nahe treten zu wollen, der Gute sieht aus wie eine Kreuzung zwischen einem bekannten deutschen blonden Schlagersänger mit Sonnenbrille und einem Frosch im Schleudergang…

…mit einem leeren Kasten Bier vor den Füssen und nach einem ausgiebigem Fress-Gelage beim hiesigen Inder…
…ich kann gerade selber nimmer nachschauen, sorry!!!!!

Wer also weiß, wer diese verkappte Reptil-Schlagerfuzzi-Kreuzung ist, mag mich bitte bitte schlauer machen…

Unbekanntes Stehobjekt


Hallo Welt! Salve Weltherrscher …

Mampfis Blog über Indien, na das kann ja was geben…!!! So, und nun genug geschwafelt - jetzt nichts wie ran ans bloggen!

… na dann teste ich hier mal mit nem Adsense Feld rum, um zu sehen, was so angezeigt wird - dieses Feld soll unter jedem Artikel auf indien-guru.de eingeblendet werden:

Disclaimer-Update: um meinen Indien-Blog-Status “zu untermauern” und mich in der Blogosphaere “einzuordnen”, unterstütze ich den Weltherrscher bei seinen Ambitionen, Google die Weltherrschaft über den Begriff “Weltherrscher” zu entreissen … ;-)
Für etwaige Kreuzzüge oder anderweitigen unkalkulierbaren Expansionsplänen zur Weltherrschaft ist der Betreiber der verlinkten Site zuständig - siehe Weltherrscher … ;-)


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