Everything possible in India - wer es besser weiß, kann sich gerne melden ;-)

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Übernachtungsmöglichkeiten in Neu-Delhi

Neu-Delhi, oder wie es auch genannt wird New Delhi, ist die pulsierende Metropole von Indien. Es teilt sich in zwei Teile, das Alt-Delhi, mit seiner wunderbaren geschichtsträchtigen Altstadt und Neu-Delhi mit allem modernsten Komfort ausgestattet, den man sich denken kann. Modern und eindrucksvoll von dem Architekten Edwin Lutyens entworfen, zeigen sich modernste Prachtbauten.

Geschichte erleben in Alt-Delhi

Ein krasser Gegensatz zu Alt-Delhi, das mit seiner Geschichte soviel zu erzählen hat. Beispielsweise das Haus von Gandhis, wo er ermordet wurde. Eine Grabstätte von dem Mogulkaiser Humayun, die an das Taj Mahal erinnert. In Neu-Delhi befinden sich auch der Sitz des Präsidenten und eine eigene Stadtverwaltung. Die Stadt ist ein Juwel unter den Großstädten der Welt. Mit den großen Parks und den gigantischen Bauwerken, als auch der königlichen Promenade, zeigt Neu-Delhi noch den britischen Einfluss. Der Connaught Place ist das eigentliche Zentrum von Neu-Delhi. Hier ist alles weiträumig angelegt und wird von Geschäften und Büros flankiert. Viele Hotels mit zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten, zeichnen den touristischen Mittelpunkt der Stadt.

Eine tausendjährige Geschichte verzaubert ihre Besucher

Wer seinen Urlaub in Neu-Delhi verbringen möchte, oder einfach nur eine Übernachtung für ein paar Tage benötigt, der kann vom Luxus-Hotel bis zum Business-Hotel oder einer Wohnung alles buchen. Diese Hotels und die Wohnung bieten allerhöchsten Komfort und internationalen Standard. Aber auch Pensionen oder Bed & Breakfast Hotels sind verfügbar. Man kann wählen unter einer Wohnung, Maisonetten und Penthäusern, aber auch Bungalows und Appartments. Allerdings sollte man beim Mieten einer Wohnung alles schriftlich hinterlegen, am besten durch eine Agentur die im Immobiliengeschäft top ist. Hier bietet sich das Internet an. Die meisten der Unterkünfte haben klimatisierte Zimmer, Kabelfernsehen und bieten einen Weckdienst. Viele der Hotels liegen in Bahnhofs- oder Autobahnnähe, was für den Reisenden optimal ist. Der neu gestaltete Flughafen von Neu-Delhi weist ebenfalls mehrere Hotels in der Nähe auf. Das Hotelangebot ist relativ preisgünstig, besonders wenn online gebucht wird. Viele der indischen Hotels stellen sich ganz auf ihre Gäste ein. So stehen beispielsweise für Allergiker separate Zimmer zur Verfügung. Eine teils behindertengerechte Einrichtung ist ebenso vorhanden.


Ganesh in Hampi

Ja, ich weiß…. diese Statue von Ganesh hatten wir am Anfang meines Indien Blog schon einmal… Die Fotos tauchen zum Teil nach und nach aus den Tiefen meines Computers auf ;-) Ein Teil meiner Fotos schien aber auch schon verloren. Auf einer externen Festplatte abgespeichert, crashte diese, ohne daß ich eine Sicherungskopie angelegt hatte….sehr sehr ärgerlich. Durch professionelle Datenrettung habe ich mir meine Indien-Fotos wieder erstellen lassen. Zum Glück wars auch gar nicht teuer….nochmals vielen Dank an das Team von pro-datenrettung.net an dieser Stelle!!!! :-)

Ganesh in Hampi

Hier gibts noch ein weiteres Foto sowie Informationen zur Ganesh Statue in Hampi.

Indien Urlau, Ganesha
Ganesh

In Hampi am Bazar sind wir dann erst mal auf eine Herde Ziegen gestoßen

Lauter kleine Ziegen, alle aneinander gebunden, haben uns dann am Hampi Bazar erwartet. Am Morgen waren die Temperaturen noch durchaus erträglich. Als jedoch die Sonne später höher am Himmel stand und die Temperaturen die 40 Grad Grenze durchbrachen, waren die kleinen Ziegen alle zusammen im Schatten des Baumes zusammen gedrängt. Bäume und somit Schatten sind in Hampi übrigens Mangelware…

Ziegen in Hampi

Wegen fehlender Bäume mangelt es in Hampi somit auch am Rohstoff Holz. Und dennoch entstand in dieser Gegend im 14. Jahrhundert ein erstaunlich hoch entwickeltes Königreich. Dieses hinduistische Königreich Namens Vijayanagara hielt sich bis zum Beginn des Jahres 1565, in dem die Niederlage gegen die Dekkan Sultanate der Untergang des Vijayanagara-Reiches besiegelt wurde. Alle Bauten, die riesigen Palast- und Tempelanlagen wurden aus den Steinen der Umgebung gefertigt. Die Hauptstadt des Vijayanagara-Reiches beeindruckte durch ihre Größe und die prachtvollen Bauten. Auch Besucher aus dem portugiesisch bestezten Goa waren überrascht aufgrund der Bauten, der Größe der unterhaltenen Armee sowie deren Durchschlagskraft. Kriegselefanten und modernes Kriegsgerät wie z.B. Feuerwaffen versetzten zu der damaligen Zeit Freund wie Feind in Erstaunen.
Zur Blütezeit des Vijayanagara-Reiches zählte man in der Armee ca. 35000 berittene Krieger.

In Vijayanagara wurde alles aus den in der Umgebung befindlichen Felsen gefertigt, auch Räder, Achsen und auch ganze Wagen aus Stein, die von Elefanten gezogen wurden. Einer dieser steinernen Wagen ist noch heute im Vittala Tempel, Hampis Weltkulturerbe der UNESCO, zu bewundern.

Hampi Bazar, Ziegen

Und dann ab in den Sleeper Bus in Richtung Hampi

Um eben nicht komplett zu “versumpfen”, haben wir uns dann per Sleeper Bus von Goa in Richtung Hampi auf den Weg gemacht. Mit ca 165 bis 170 cm Länge der Kojen ist an ein entspanntes Indien Reisen mit meinen 1,90 Meter Körpergröße nicht wirklich möglich. Aber immerhin besser als sitzend :-)

Warum auf dem Bild so viele Flecken sind kann ich auch nicht wirklich sagen, vielleicht würde ab und zu mal die Linse reinigen helfen….

Sleeper Bus in Indien

Auf der Hinfahrt war soweit alles ruhig, sofern man das bei dem Geschaukel auf Indiens Straßen so nennen kann…zumindest verlief die Fahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Ganz witzig ist die Tatsache, daß die Busfahrer in der Nacht ganz gern das Licht ausschalten. Ein gewagtes Unterfangen bei Straßen, die manchmal nur aus aneinandergefügten Schlaglöchern bestehen. Auch sind die Straßen meist nicht so breit, daß zwei größere Fahrzeuge aneinander vorbei kommen. Um sich in stockfinsterer Nacht nicht ganz plötzlich mit unbeleuchtetem Gegenverkehr überraschen zu lassen, wird immer wieder mal kurz das Fernlicht betätigt. Blinkt es aus dem Dunkel der Nacht irgendwo zurück, dann ist wohl bald mit Gegenverkehr zu rechnen. Um für Indiens Busfahrer hier eine Lanze zu brechen….die furchteregendste Busfahrt meines Lebens habe ich in Sri Lanka erlebt ;o)

Weniger ruhig verlief die nächste Fahrt im Sleeper Bus. Mitten in der Nacht hielt der Bus in einer kleineren Stadt, durch eine längere heftige Diskussion wurde ich wach. Stimmenwirrwar vor dem Buseinstieg, es lag ein ärgerlicher Ton in den Worten, die ich nicht verstehen konnte. Irgendwann schlief ich wieder ein, um wieder heftig aus dem Schlaf gerissen zu werden, als ein faustgroßer Stein die Seitenscheibe durchschlug und knapp neben dem Kopf eines Holländers einschlug.

Später erfuhr ich, daß wohl ein Inder in dem Ort zusteigen wollte und für den Bus auch eine Platzreservierung hatte. In dem Bus war tatsächlich aber kein Platz frei, so daß der Busfahrer verweigerte, ihn mitzunehmen. Er wurde auch dann nicht mitgenommen, als er sich bereit erklärte, sich auf dem Boden zusammen zu kauern. Seinem Unmut hat er dann wohl mit einem gezielten Schuß mit einem Stein durch die Seitenscheibe des wegfahrenden Busses Luft gemacht.

Danach herrschte riesieger Trubel, der Busfahrer stieg aus und rann davon. Seltsamerweise war in dem vorher recht ausgestorbenem Ort plötzlich dutzende von Menschen am Ort des geschehens…nachts um vier. Ebenfalls hat mich verwundert, daß innerhalb von Minuten die Polizei zugegen war. Der mutmaßliche Steinwerfer wurde gestellt und zum Bus geschleift. Der Polizist verpaßte dem Mann eine Ohrfeige, daß man sich wundern mußte, den Kopf des Mannes danach noch auf seinem Hals zu finden. Mit anschwellender Backe beteuerte der vermeintliche Täter, es nicht gewesen zu sein. Danach löste sich die Versammlung auf und jeder ging wieder seiner Wege, ohne weitere Personalienfetsstellung oder ähnlichem. Kaputte Scheibe…geschwollene Backe…Fall erledigt.

Als Hintergrund sollte man wissen, daß eine Platzreservierung in einem Bus oder einem Zug in Indien nicht zwingend einen Anspruch auf Beförderung oder gar auf den reservierten Platz mit sich bringt. Es kann also durchaus geschehen, daß schon jemand mit der richtigen Platzkarte auf dem für sich selber reservierten Sitz zu finden ist. Die Krönung habe ich 1998, auch in einem Sleeperbus, erlebt. Da fanden sich insgesamt 6 Reisende, die alle Platzkarten für ein und denselben Platz vorweisen konnten. Damals war der Busfahrer jedoch so gnädig, die anderen 5, am Boden liegend, mitzunehmen… :o)

Wie diese Kuriosität zu Stande kommt, habe ich mir mal erklären lassen und zusammenreimen können…

Alle Plätze eines Busses oder Zuges werden an allen Stellen, an denen Karten gekauft werden ( im Folgenden “Reisebüros” genannt ;o)), zur Verfügung gestellt.

Sobald eines der “Reisebüros” einen Platz verkauft hat, sollte dieses den Verkauf des Platzes rückmelden. Aufgrund Nachlässigkeit der Resiebüromitarbeiter oder Stromausfall bzw. zeitweises Aussetzen des Telefonnetzes, kann zwischen Verkauf des Platzes und Rückmeldung schon mal eine Zeit vergehen. Dementsprechend besteht die Chance, daß zwischenzeitlich der Platz an einer anderen Stelle nochmals verkauft wird. Oft kommt es in Zügen und Bussen auch vor, daß Teilstrecken doppelt belegt sind. Ein Zugestiegener hat eine gültige Platzkarte für einen Platz, auf dem noch jemand mit gültiger Platzkarte sitz, der aber noch 200 km weiter fahren möchte. So richtig lustig wird es in den Verkehrsmitteln dann, wenn der Eingestiegene auf einen anderen, im Moment noch freien Platz, ausweicht. Irgendwann kommt jemand, der auf diesen Platz Anspruch erhebt, der Besetzer gibt ihn aber nicht frei, mit Verweis darauf, daß sein gebuchter Platz schließlich auch nicht frei sei! So kann sich dann das Chaos quer durch einen Zug oder Bus fortsetzen. Bevor man hier also anfängt sich fiese Beschimpfungen für den Besetzer auszudenken sollte man besser die Ruhe bewahren und sich vielleicht einen anderen Platz suchen.

Wenn man in Indien ein Verkehrsmittel an seinem Ausgangsgspunkt besteigt, empfiehlt es sich, frühzeitig vor Ort zu sein. Denn wer zuerst kommt, der malt zuerst… ;o)

Am Zielort hingegen kann es sinnvoll sein sich rechtzeitig ein paar Lastminute Hotels zu notieren. Da eine vorab Reservierung hier durchaus sehr chaotisch werden kann, ist es besser sich vorort mehrere Hotels anzusehen und nach freien Plätzen zu fragen.

Partner: Apartamentos de Vacaciones


Zum Abschied noch ein Bild unseres Zimmers in Arambol

Sehr praktisch war die Lage der Unterkunft hingegen bezüglich der Nähe des Loeki Cafe. Nur einmal auf die andere Straßenseite stolpern und schon konnte man am Früstückstisch Platz nehmen. Die Bestellung konnte man ja schon vom Balkon über die Straße schreien.

Zimmer in Arambol

Ebenfalls praktisch war es umgekehrt, wenn man am Abend ein oder zwei Kingfisher zuviel hatte… ;o)

Außerdem war einmal die Woche im Loeki Live-Musik, meistens richtig gut. Dementsprechend kamen an dem Abend fast alle aus Arambol und überall aus Goa ins Loeki, um sich das nicht entgehen zu lassen. Einen vernünftigen Platz bekam nur derjenige noch, der richtig früh sich auf den Weg gemacht hatte. Zwar gab es hier keine Parkett Böden und andere luxiuriöse Extras, dafür hatten wir auf unserem Balkon für diese Abende immer einen Logenplatz… ;o)

Irgendwann wurde es jedoch wieder Zeit, weiter zu ziehen. Man will ja schließlich auch mal etwas anderes sehen und erleben. Obwohl ich finde, daß man in Goa schon ganz schön “versumpfen” kann… ;o)


Unterkunft gegenbüber Loeki Cafe, Arambol, Goa

Hier nun die bereits erwähnte Unterkunft in Arambol, Goa. Über dem Internetladen und eingerahmt von Goa Shops hatten wir hier den ersten Stock bezogen. Ein für dortige Verhältnisse feudales Zimmer mit schönem Balkon und sogar Toilette samt Bad mit fließend Wasser auf dem Zimmer.

Unsere Unterkunft in Arambol

Und dennoch werde ich diese Unterkunft nie wieder wählen, zu laut ist es dort leider. Tagsüber entkommt amn dem Trubel ja so oder so nicht, aber auch Nachts ist hier inzwischen immer etwas los. Beim nächsten Mal also lieber irgendwo abseits der Hauptstraße einquartieren.


Hauptstraße in Arambol, Goa

Die Hauptstraße in Arambol in Goa ist inzwischen zu beiden Seiten der Straße gepflastert mit Shops, Internet- und Telefonmöglichkeiten, Cafes und Bars. Noch vor wenigen Jahren war hier so gut wie nichts, keine wirkliche Stromversorgung (außer Generator) und vielleicht zwei Shops den ganzen Weg entlang.

Hauptstraße in Arambol, Goa

Der Trubel in Arambol nimmt stetig zu und seit Arambol über die Brücke, und nicht mehr umständlich mit der Fähre, zu erreichen ist, ist es mit der Ruhe komplett vorbei. Mit den zunehmenden Besuchern steigt entsprechend auch die Zahl derer, die mit einem Shop oder ähnlichem Geld verdienen möchten.

Unsere Unterkunft war zwar sehr schick und mit nettem Balkon, jedoch herrscht in Arambol zwischenzeitlich zu keinem Zeitpunkt mehr wirklich Ruhe. So daß man, wenn man an der Hauptstraße wohnt, einige Tage braucht, um sich an das Geknatter der Enfileds und anderer Motorräder zu gewöhnen. Asiaten haben wohl sowieso ein komplett anderes Empfinden, was Belästugung durch Geräusche betrifft. Deren Toleranzschwelle scheint hier gegenüber der von Europäern um eine Vielfaches höher angesiedelt.


Zur Ergänzung noch die Toilette der Beach Bar

Nicht daß ein solcher Anblick in Indien etwas ungewöhnliches wäre, aber irgendwann im Urlaub muß man ja auch mal solche Dinge festhalten… ;o)

Innendrin war übrigens natürlich keine Western-Style-Toilet, mehr so was wie ein Loch im Boden…aber für Indien auch nicht außergewöhnlich.

Daß man auf so etwas jedoch auch noch in Baga treffen kann (Loch im Boden mein ich), hat mich dann jedoch schon ein wenig verwundert.

Toilette Beach Bar

Sonnenuntergang…diesmal in Baga

Und so sah das dann aus mit dem Sonnenuntergang….ja, so kann man es auch in Baga aushalten. Auch wenn meiner Meinung nach Baga nicht unbedingt gerade ein reizvoller Ort in Goa ist.

Baga in Goa bei Sonnenuntergang

Sonnenuntergang in Baga, Goa

Und nachdem die Sonne im Meer versunken war (da haben wir wieder das Thema mit dem Sonnenversinken… ;o)), ging es dann zu Patrick, dem Pranic Healer

Urlaub in Goa, Sonnenuntergang

Die geheimnisvollen Facetten Indiens entdecken – wer würde sich das nicht auch wünschen? Galt der Subkontinent noch bis vor wenigen Jahren weithin als arm, so hat sich dies im Laufe der Zeit in vielen Regionen durchaus geändert. Mehr und mehr entwickelt sich das Land zu einem ernst zu nehmenden Industriestaat. Jedoch vor einer Reise nach Indien gilt, ähnlich wie bei einem Urlaub in andere Nationen, zuvor unbedingt eine spezielle Reisekrankenversicherung abzuschließen. Vielleicht bei der Gothaer Krankenversicherung? Denn die sind in Sachen Service und Kundenbetreuung in der Tat erstklassig.


Versteckte Beach Bar in Baga

Und weil bei Patrick, dem Pranic Healer so ein Andrang war und wir lange warten mußten, wir auf der anderen Seite aber überhaupt auch keine Lust hatten auf den Touri-Rummel, haben wir nach einer Alternative gesucht….und gefunden!

Abseits der Sonnenschirmbrigarden gab es doch auch noch ein lauschiges Plätzchen in Baga. Mit meinen Äußerungen zum Pauschaltourismus will ich übrigens niemand zu Nahe treten. Jeder nach seiner Facon…. ich für meinen Teil halte halt nicht all zu viel vom Urlaub in riesigen Bettenburgen, abgeschottet von Land und Bevölkerung mit Wiener Schnitzel am Abendbuffet. Aber wie gesagt….meine Welt ist das halt einfach nicht….und übrigens noch eine Bitte: keine weißen Socken in Sandalen….ganz wichtig!!

Beach Bar Baga

Und ganz lustig finde ich persönlich jene Menschen, die anfangen zu erzählen, in wie vielen Ländern sie in ihrem Leben bereits waren. Bei genauerem Nachfragen erfährt man dann, daß jeder dieser Urlaube im Robinson Club ohne Verlassen desselbigen stattgefunden haben….in jedem Fall also viel von Land und Leuten mitgenommen ;o))!!
Wie man an dem Bild sieht waren wir auch nicht die Einzigsten, die diesen Platz fanden….aber zumindest war heir ein Aufenthalt ohne Ölsardinenfeeling möglich ;o)!! In dieser Beach Bar in Baga haben wir dann bei einem kühlen Kingfisher Bier dem Sonnenuntergang zugesehen, bevor wir uns auf den Rückweg zur Pranic Healing Sitzung machten.


Baga, die Touri Hochburg in Goa

Die Idylle der Fischerboote an der Mündung des Baga River auf diesem Bild täuscht leider gewaltig. Wenn man sich nämlich vom Betrachtungsstandort nur ein wenig nach links drehen könnte, so würde man mit Sonnenschirmen, -stühlen und Heerscharen von Pauschaltouristen übersähten Strand sehen. Genau so wie man sich es als Backpacker in seinen schlimmsten Träumen ausmalen würde. Baga ist quasi der Ballermann (naja ganz sooo schlimm nun auch wieder nicht) Goas.

Fischerboote in Goa
Das mag sich jetzt böse anhören, aber tatsächlich reihen sich in Baga Hotels und Shops aneinander wie nirgends sonst in Goa. Jetski und Paragliding werden genauso angeboten wie Souvenirs, Liegestühle und Sonnenschirme. Aus den Strandbars dröhnen laut dämliche Urlaubslieder, nicht etwa Goa Trance wie weiter nördlich in den Refugien der Backpacker, Freaks und Hippies…Und auch das Klientel das anzutreffen ist, unterscheidet sich grundlegendst von den Travellern weiter nördlich in Goa.

Uns hatte es nur nach Baga gezogen, weil wir von einem Heiler Namens Patrick wundersames gehört hatten. Und da Patrick wohl mit Pranic Healing so gut wie jedes Leiden in den Griff bekommt, hielten wir es für ratsam dort einmal hin zu fahren. Meine Freundin hat leider das Problem nicht allzu gut zu hören (vor allem wenn ich ihr etwas sage ;o))

Also haben wir einfach mal Patrick um Rat gefragt….geholfen hat es nicht wirklich! Aber nachdem das mit dem schlecht Hören wohl eine angeborene Geschichte ist hatten wir auch nicht wirklich allzuviel Hoffnung ;o)!!


Arambol Beach

Ein Foto quer über den Arambol Beach geschossen. Arambol Beach ist der Nördlichste von Goa. Hinter dem Felsen, von dem das Foto geschossen wurde kommt noch der Teil des Arambol Beach, wo Süßwassersee und Meer, durch ein paar Meter Strand getrennt, aufeinanderstoßen. Nach den Felsen, die auf den Süßwasserstrand folgen endet dann Goa.

Arambol Beach

Auf dem Weg zum Fleemarket in Anjuna

Vom Weltpolitischen nun wieder in die Ebenen der Realität….wenn ich also schon die Sponsoren der olympischen Spiele mit einem Kaufboykott belege, müßte eigentlich Kohle übrig bleiben…die könnte man doch eigentlich sinnlos auf dem Flohmarkt in Anjuna verprassen…:o)

Natürlich ist das Foto schon älter und auch nicht besonders sehenswert….aber auf dem Weg zum Flohmarkt ist das das letzte Bild das entstanden ist…

Das Foto zeigt die Straße von Vagator nach Anjuna in der Nähe des Hauses einer Freundin. Diese hatten wir auf dem Weg zum Flohmarkt in Anjuna abgeholt. Vom Flohmarkt selber habe ich tatsächlich keine Bilder…bei dem vielen Handeln, Schauen, Feilschen und im Kaufrausch vergess ich konsequent mal den Fotoapparat in die Hand zu nehmen….und das seit Jahren… ;o)

Vagator nach Anjuna

Zum Glück hat Noodles, manchen vielleicht noch bekannt als dj (z.B. auch aus der Nine Bar, dem Sunsetpoint in Small Vagator) mal seine Kamera mit auf den Fleemarket genommen und konsequent durch den Trubel gefilmt. Ein witziger Streifen, den ich auch einmal besessen habe…denk ich…nur wo hab ich das Ding??….egal!! Sollt ich ihn eines Tages finden, schneid ich nen Teil raus und setz ihn online…Hab auch noch einen halbstündigen Film, der eine indische Kreuzung zeigt, auf der ein indischer Polizist versucht den Verkehr zu regeln…hab mich selten so sehr amüsiert…die Tränen kullern dabei über die Backen…….leider leider weiß ich nicht mehr wer das Material gefilmt hat und deshalb trau ich mich nicht den Film online zu stellen…hab ja nicht das Urheberrecht!!


Katastrophe in Tibet

Generationen sind gekommen und gegangen (tief unter Staub Spinnweben fand ich dann die Website, zu meiner Überraschung tatsächlich noch online) bis ich mich wieder an meinen Indien-Blog erinnern mußte….ja mußte. Die Umstände die dazu geführt haben sind leider leider leider alles andere als glücklich. Die katastrophalen Zustände in Tibet haben mich gedanklich wieder nahe an mein zweites Zuhause gerückt. Was für Zustände??? Gute Frage, nachdem ja an Informationen nicht viel rausdringt aus Tibet. Daß die Chinesen nicht gerade zimperlich mit den Tibetern umgehen, davon gehe ich in jedem Fall aus.

Was soll man dazu schon sagen?? Das Problem ist nicht neu und daß das Jahr der olympischen Spiele dazu genutzt werden könnte, auf Probleme aufmerksam zu machen, war vorauszusehen. Speziell die Provinz Xinjiang lag dabei im Verdacht, ein Unruheherd zu werden. Demzufolge haben wohl die chinesischen Sicherheitsbehörden in dieser Provinz Präsenz und Kontrollen verstärkt. Daß jetzt in Tibet die Menschen auf die Straße gehen schafft eine ungemeine Solidarität zwischen den Provinzen.

Doch warum sollte ausgerechnet das Jahr der olympischen Spiele die Zustände ändern?? China ist ein Riese, der gerade am erwachen ist. Noch nicht mal in den Kinderschuhen, geschweige denn aus diesen heraus, hat China inzwischen bereits den Platz der Weltmacht Nummer eins inne. Es hat sich in seiner Politik in vergangenen Jahrzehnten nicht beirren lassen, wohl kaum davon auszugehen, daß sich China mit zunehmender Bedeutung und Macht in der Welt künftig dahingehend etwas sagen lassen wird. An dem bevölkerungsreichsten Land der Erde kommt in Zukunft wohl keiner mehr vorbei….außer vielleicht Indien ;o)))
Die olympischen Spiele boykottieren? Ob das wirklich hilft ist die Frage….konsequent wie ich bin wär ich dann doch für den Boykott. Man muß jedoch akzeptieren, daß man das nicht von jedem verlangen kann….z. B. von Sportlern, die für die nächsten olympischen Spiele zu alt wären oder Nationen, die sich ihren ganzen Wirtschaftskrimskrams mit China nicht verderben wollen. Vielleicht, ja vielleicht, gibt es sogar ja jene armen, im Geiste Verwirrt- und Verirrten, die am Ende noch gutheißen was da geschieht. Wie auch immer….wäre ich Sportler würd ich glaub nicht hingehen??!! So genau läßt sich das ja nicht sagen, man wär ja dann doch ein Anderer…aber eines weiß ich sicher….zusehen werd ich bei den olympischen Spielen auf keinen Fall…mein eigener kleiner Olympiaboykott….und da es wahrscheinlich ja auch kein Mensch registriert hätte, ob ich da zusehe oder nicht, hab ich es hiermit zumindest mal geäußert. Die Frage bleibt, ob es hier jemand registriert und ob das dann diesen Jemand überhaupt interessiert.

Dann werd ich aber auch noch meine volle Geltung als Konsument, als Verbraucher, als Grundlage des Wirtschaftskreislaufes mit meinem ganzen Gewicht in die Wagschale werfen und tatsächlich alle Produkte der Sponsoren der olympischen Spiele ignorieren. Dumm nur, daß ich nicht einmal weiß, wer die Sponsoren der olympischen Spiele sind….egal….so wie damals mit Brent Spar und dem Esso-Boykott mein ich. Die werden sich umsehen wenn ich von denen nix mehr abkauf!! Aber deswegen bleibt China wohl dennoch seiner Linie treu, weiß nicht ob die Chinesen vom Untergang des Colakonzerns oder Macmampf oder wem auch immer beeindruckt sind…und ich bleib trotzdem konsequent und schau dem olympischen Trubel nicht zu…hab vor, keine Artikel in der Zeitung darüber zu lesen und wenn in den Nachrichten der Medallienspiegel kommt, dann werd ich solange umschalten…die sollen mich mal kennenlernen…

Das sportliche Highlight in diesem Jahr wird sowieso die Fußball-Europameisterschaft….und die kann man ohne live, ohne Zeitverschiebung und vor allem politisch korrekt genießen!!! ;o))

!! Free Tibet !!

!! Free Tibet !!

!! Free Tibet !!

….und wenn ichs noch zehnmal schreiben muß:

!! Free Tibet !!

!! Free Tibet !!

!! Free Tibet !!

…obs wohl hilft??


Noch ein Sonnenuntergang in Arambol, Goa…

…weil die Sonne ja schliesslich jeden Tag “unter geht”…

Abendstimmung in Goa, Urlaub in Indien


Goa am Abend in Arambol

Glutrot versinkt dann der Feuerball irgendwo im arabischen Meer….hört sich immer sehr poetisch an sowas. Dabei wissen wir doch spätestens seit Gallileo dass die Sonne nicht versinkt, weil die Welt rund und so… ;-)

Sonnenuntergang in Indien

Zudem müsste die Sonne ja erlöschen beim Sonnenuntergang….bzw in realen Grössen bedacht das Meer komplett verdampfen. Wie auch immer, schön ist er schon, so ein Sonnenuntergang ;-)!!


Sonnenuntergang in Arambol, Goa

Hier ein Bild in dem die Welt ein wenig schieflage hat ;-). Es kann aber an demjenigen liegen, der das Foto gemacht hat…war vielleicht doch schon ein Kingfisher zuviel beim Sunset… ;-) Der Himmel färbt sich hier an manchen Tagen in ein unglaubliches Orangerot.

Sonnenuntergangsstimmung in Arambol

Die oft fast unwirkliche Färbung kommt von Sandstürmen auf der anderen Seite des arabischen Meers. Leider ist es ja so, dass die spektakulärsten Sonnuntergänge von Luftverschmutzung ausgelöst werden, die das Licht bricht. In diesem Fall ist es beruhigend dass der Auslöser für die schönen Farben keine Abgase sind, sondern aufgewirbelter Sand.


Sherwood Forest

Ein Blick über das Gelände dieses einzigartigen Cafes in Goa. Zum Teil bis zu fünf Metern über dem Boden sind einige der Baumterrassen mit Hängebrücken untereinander verbunden.

Blick von der Baumterrasse in Goa

Man muss sich vorstellen, dass die Betreiber hier nach der Saison und vor dem Monsun alles abbauen und nach der Regenzeit den gesamten Luftpark neu erstellen. Während des Monsun werden die Materialien wasserdicht verstaut.


Auf dem Baumplateau in Goa

…und so sieht es dann auf dem Plateau aus. Man kommt sich in dem gross angelegten Garten vor, als sässe man mitten im Busch. Um den Stamm ist der Tisch angebracht, mit Sitzkissen lümmelt man dann so in der Baumkrone.

Frühstück auf dem Baumplateau

Ajit war an dem Tag auch dabei und noch eine langjährige Freundin, die jetzt nach fast 10 Jahren wieder aus Goa nach Deutschland zurück gekehrt ist.


Frühstück in den Baumwipfeln

In Chapora sollte man sich auf jeden Fall einen Morgen Zeit nehmen und das Sherwood Forest besuchen. Von einem netten französischen Pärchen geführt gibt es hier ein fantastisches Frühstück. Von Croissants über Müsli aller Art bis hin zu richtig leckerem Kaffee. Hat dann zwar mit Indien nicht viel zu tun, nach einer gewissen Zeit ist man über ein für Europäer gewöhnliches Frühstück recht dankbar…. ;-) Der Hit am Sherwood Forest sind die Baumplateaus, zum Teil hoch über dem Boden, auf denen man dann gemütlich schlemmen kann.

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Baumplateu im Sherwood Forest, Goa-Indien

Hier lässt sich mal ganz schnell der ganze Morgen verbummeln. Die Bäume biten Schatten und hoch über dem Boden weht eine angenehme Brise, die die Hitze mehr als erträglich macht.


Einfach mal so ein Farn…

…weil ich ihn so schön fand!!
Wer sich einen wirklich tollen Garten anlegen will, hat in Goa gute Chancen auf Erfolg.

farn-in-goa-indien.jpg

Unten Cafe, auf dem Dach “Wohnraum”

Direkt neben dem zuvor gezeigten Shop schliesst dann wieder ein Cafe an, dessen Inhaber sich oben auf dem Dach eingerichtet hat. Die Angestellten schlafen unten im Cafe. Übernachten unter freiem Himmel steht hier hoch im Kurs…

uber-den-dachern-arambols.jpg

Danach wieder ein Shop und so weiter und so weiter. Bei meinem ersten Besuch in Arambol waren die Shops noch an einer Hand abzuzählen, inzwischen reichen wohl keine hundert Hände mehr. Dazu ein wahres Wirrwar an Stromleitungen, denn elektrisch versorgt werden inzwischen selbst die kleinsten Bambushütten….klar, denn drin steht ja inzwischen meist auch schon ein Computer. Trotz abenteurlichster Verdrahtungen sind Stromausfälle eine echte Seltenheit geworden. War bei meinem ersten Besuch in den meisten Unterkünften gar kein Strom vorhanden, war dieser selbst in denen mit Strom nur ca. 2 Stunden am Tag verfügbar.


Shop in Arambol, Goa

…tja, und sehen dann die meisten der “Shops” aus. Zu hunderten spriessen sie am Strassenrand in jeder, zumindest an Stränden gelegenen, Ortschaften aus dem Boden und füllen so gut wie jede Lücke zwischen den Wohnhäusern. Meist nur aus ein paar Holzstangen zusammengebundeneStützen tragen als Dach getrocknete Palmenblätter.

shop-am-strassenrand.jpg

Darunter hängt und liegt dann oft in den tollsten Farben von Taschen über Tücher, von T-Shirts bis bis Schmuck alles was das Herz begehrt…oder auch nicht ;-)!!


Dachdomizil der Saisonarbeiter

Der Tourismus in Goa ist in den letzten 10 Jahren unglaublich explodiert. Unzählige Läden, Strand-Bars, Restaurants und Internetshops kommem von Jahr zu Jahr dazu wie es scheint und sind selbst in den entlegensten Winkeln in Goa entstanden. Dies bedeutet Arbeit und zieht jede Menge an Saisonarbeiter aus den ärmeren Regionen an, die teilweise auch bis den entferntesten Gegenden Indiens kommen.

Diese hausen dann unter einfachsten Bedingungen. Oftmals rollen sie sich nur auf dem Boden der Restaurants oder Geschäfte, in denen sie beschäftigt sind, eine Decke aus. Auf dieser nächtigen sie dann und passen so gleichzeitig noch während der Nacht auf den Laden auf.

dachdomizil-in-arambol-goa.jpg

Hier haben sich ein paar Arbeiter enen Platz auf dem Dach hergerichtet. Viel ist davon nicht zu sehen, ausser ein paar Matten die direkt an das Schilfdach angrenzen und auf der Betondecke eines Shops liegen. Der Unterschied zwischen Schilfdach des Vorbaus und Schlafunterlage ist kaum auszumachen…tja und der einzelne Plastikstuhl der da auf dem Dach steht zeugt davon, dass hier jemand “wohnt”.


Bodenversiegelung mit Schei…

Zu was der Kuhdung in Indien alles verwendet wird, darüber könnte man wohl ein eigenes Buch schreiben. Was ich immer am faszinierendsten fand, ist, dass man gerne die Gärten mit der flüssigen Kuhkacke ausstreicht und diese dann trocknen lässt.

Dies soll wohl den Boden dahingehend beeinflussen, dass weniger Unkraut wächst (wie auch immer das zu erklären ist), sowie auch Ungeziefer abgehalten wird (das kann man sich in Anbetracht der Scheisse eher vorstellen).

kuhdung-zur-bodenversiegelung.jpg
Hier sieht man die schöne frische Schicht Sch…, an den meisten Stellen schon abgetrocknet und begehbar. Die dunklen und noch feuchten Stellen würde ich (zumindest auf jeden Fall barfuss) vorerst noch meiden.


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